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Janis Lipke Museum und Podcast-Aufnahme

Janis Lipke Museum und Podcast-Aufnahme

Am dritten Tag des Seminars besuchten wir das Janis Lipke Museum. Durch das Museum führte die Direktorin Lolita Tompsone. Janis und seine Frau Johanna Lipke bekamen den Titel Gerechten unter den Völkern verliehen, da sie während des Krieges Juden gerettet haben. An der Stelle des Hauses ist ein modernes Museum eingerichtet worden. Das Museum erinnert an die Arche Noah und gleichzeitig an die Zuflucht in Form eines umgedrehten Bootes.

Wald von Bikernieki

Wald von Bikernieki

Nach Rumbula besuchten wir den Wald von Bikernieki, einen Ort der Massenvernichtung von Juden, Kriegsgefangenen und Zivilist*innen. Nach verschiedenen Schätzungen wurden hier zwischen 35.000 und 46.000 Menschen getötet. Die Gedenkstätte besteht aus zahlreichen Granitsteinen, die das in der Mitte befindliche Denkmal umgeben. Dessen Inschrift stammt aus dem Buch Hiob: " ACH ERDE, BEDECKE MEIN BLUT NICHT, UND MEIN SCHREIEN FINDE KEINE RUHESTATT!".

Hinter diesen Toren stöhnt die Erde

Hinter diesen Toren stöhnt die Erde

Am selben Tag besuchten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts die Gedenkstätte in Salaspils. Auf dem Territorium dieser Stadt befand sich ein Konzentrationslager, das in deutschen Dokumenten als „erweitertes Polizeigefängnis“ bezeichnet wurde. Dort wurden politische Gefangene, Kriegsgefangene, bei Strafoperationen gefangene Zivilisten und deportierte Juden festgehalten. Menschen starben an Krankheiten, Unterernährung und unmenschlichen Bedingungen.

Den zweiten Tag der Reise verbrachten die Teilnehmenden des Projekts "Transnationales historisches Lernen am Beispiel von Malyj Trostenez" am Rande von Riga

Den zweiten Tag der Reise verbrachten die Teilnehmenden des Projekts "Transnationales historisches Lernen am Beispiel von Malyj Trostenez" am Rande von Riga

Gemeinsam mit Iļja Ļenskis, dem Direktor des Museums "Juden in Lettland", besuchten wir den Bahnhof in Škirotava. Dies war der Ankunftsort der deportierten Juden aus Deutschland, Österreich und dem Protektorat Böhmen und Mähren. Danach wurden die Juden einem Auswahlverfahren unterzogen, um zu bestimmen, wer zur Zwangsarbeit geschickt und wer ermordert werden sollte.

Bildungsreise nach Riga im Rahmen des Projekts „Transnationalen historisches Lernen am Beispiel von Maly Trostenets“

Bildungsreise nach Riga im Rahmen des Projekts „Transnationalen historisches Lernen am Beispiel von Maly Trostenets“

Von 9 bis 13 Juni 2022 im Rahmen des Projekts „Transnationales historischen Lernen am Beispiel Maly Trostenez“ mit finanzieller Unterstützung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ / Programm „Jugend erinnert“, eine Bildungsreise von Teilnehmern aus Belarus, Deutschland und Österreich fand nach Riga statt, um die Erfahrung der Arbeit mit der Erinnerung an den Holocaust zu studieren.

Teilnehmer*innen des Projects "Transnationalen historisches Lernen am Beispiel von Maly Trostenez" besuchten das Riga Ghetto Museum

Teilnehmer*innen des Projects "Transnationalen historisches Lernen am Beispiel von Maly Trostenez" besuchten das Riga Ghetto Museum

Am ersten Tag der Reise besuchten die Teilnehmer*innen das Riga Ghetto Museum, welches sich auf dem Gelände eines ehemaligen Pferdestalls befindet. Das Museum besteht hauptsächlich aus Installationen, die das Leben der Juden während der Besatzung darstellen.

Zu den Originalexponaten gehören die Kopfsteinpflaster der ehemaligen Hauptstraße des jüdischen Ghettos und einem Originalhaus aus dem Ghetto. Im Haus selbst sieht man Modelle aller Synagogen, die es in Lettland gab.

Belarussische, lettische, deutsche und österreichische Erinnerungskultur. Abschlussseminar in Riga

Belarussische, lettische, deutsche und österreichische Erinnerungskultur. Abschlussseminar in Riga

Am 9. Juni kamen die Teilnehmer*innen Projekts "Transnationales historisches Lernen am Beispiel von Malyj Trostenez" in Riga zusammen. Unsere letzte Reise im September konzentrierte sich auf die Erinnerungskultur an den Holocaust in Österreich und Deutschland. Diesmal lernten die Teilnehmer*innen etwas über die Erinnerungskultur in Belarus und Lettland.

Ausflüge im Rahmen des Projekts „Regionale Dialogplattform der drei Generationen und soziale und psychologische Rehabilitation von Zeugen militärischer Ereignisse“

Ausflüge im Rahmen des Projekts „Regionale Dialogplattform der drei Generationen und soziale und psychologische Rehabilitation von Zeugen militärischer Ereignisse“

Es war einmal ein sehr beliebtes Lied, in dessen Refrain wunderbare Zeilen stehen: „Das Alter findet mich nicht zu Hause - ich bin unterwegs, ich bin unterwegs!“

Seminare für Studierende aus Belarus und Russland

Seminare für Studierende aus Belarus und Russland

ACHTUNG STUDENTEN AUS BELARUS UND RUSSLAND

Gedenkgasse zu Ehren der Gerechten unter den Völkern der Woronowschtschina

Gedenkgasse zu Ehren der Gerechten unter den Völkern der Woronowschtschina

Zu Ehren der Gerechten der Region Woranawa wurde am 13. Mai in der Raduner Mittelschule eine Allee der Erinnerung aus Fliedersetzlingen angelegt.

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