Zusammenarbeit mit Yad Vashem: eine Bildungsperspektive

Zusammenarbeit mit Yad Vashem: eine Bildungsperspektive

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Vom 5. bis 14. November 2017 nahm eine Delegation der Geschichtswerkstatt Leonid Lewin am Seminar für belarussische Multiplikatoren in Yad Vashem (Jerusalem, Israel) teil. Der Delegation gehörten Viktor Balakirev, Alexander Dalhouski und Irina Kaschtelan an. Das Seminar zeichnete sich durch ein hohes berufliches Niveau aus und stellte eine Kombination von theoretischem und praktischem Material sowohl zu der ältesten als auch zu der jüngsten Geschichte dieses Landes dar.

Video-Exkursion der Praktikantin Maria Neoberdina „Erinnerung an das Minsker Ghetto“

Video-Exkursion der Praktikantin Maria Neoberdina „Erinnerung an das Minsker Ghetto“

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Die Auswahl des Themas wurde in erster Linie durch mein persönliches Interesse bedingt: mein Großvater war Ostarbeiter. Von ihm habe ich zum ersten Mal über die tragischen Schicksale der Juden im Zweiten Weltkrieg gehört. Meine Teilnahme als Freiwillige am Projekt „Geschichtswerkstatt Leonid Lewin“ in der Zeit von 2005 bis 2011 bekräftigte meinen Wunsch, das historische Erbe des Minsker Ghettos näher zu erforschen. Zum anderen bin ich der Meinung, dass das Thema des Holocaust, die Tragödie der jüdischen Bevölkerung in der belorussischen Gesellschaft verschwiegen wird.

Die Ausstellung „Vernichtungslager Maly Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ öffnete ihre Pforten in Molodetschno

Die Ausstellung „Vernichtungslager Maly Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ öffnete ihre Pforten in Molodetschno

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Am 20. April 2017 fand im „Staatlichen polytechnischen College“ von Molodetschno die feierliche Eröffnung der belarussisch-deutschen Wanderausstellung „Vernichtungslager Maly Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ statt.

Zur Eröffnung waren ehemalige Häftlinge, Vertreter der Massenmedien, gesellschaftlicher Organisationen, Lehrer und Schüler eingeladen.

Wettbewerb „NS-Opfer und die Vernichtungsorte in Belarus“ ausgerufen

Wettbewerb „NS-Opfer und die Vernichtungsorte in Belarus“ ausgerufen

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Die Arbeit an der Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ hat gezeigt, dass, es einerseits an biographischen Portraits der Kriegsopfer mangelt und, andererseits, dass es doch möglich wäre, Materialien über NS-Opfer und Menschenschicksale auch heute zu finden und zu verwerten.