INTERRELIGIÖSER ARBEITSKREIS DER IBB MINSK BESUCHTETE ZUM 80. JAHRESTAG DER REICHSPOGROMNACHT DIE GEDENKORTE DACHAU UND FLOSSENBÜRG

INTERRELIGIÖSER ARBEITSKREIS DER IBB MINSK BESUCHTETE ZUM 80. JAHRESTAG DER REICHSPOGROMNACHT DIE GEDENKORTE DACHAU UND FLOSSENBÜRG

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Zum 80. Jahrestag der November-Pogrome besuchten Mitglieder der Interreligiösen Arbeitskreises an der IBB „Johannes Rau“ Minsk und der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk die KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg sowie weitere Orte der Erinnerung im Raum München. Ziel ist ein Austausch über Formen des Gedenkens und Erinnerns. Dabei geht es besonders um die Frage, wie die Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit an die jüngere Generation weitergegeben werden kann und welche Rolle die Kirchen und Religionsgemeinschaften in Deutschland dabei spielen.

Sozialprojekt im neuen Format

Sozialprojekt im neuen Format

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Am 1. November startet in der Geschichtswerkstatt das neue Projekt „Erinnern um der Zukunft willen. Dialog der drei Generationen“, das eine Fortsetzung des vorherlaufenden Projektes „Brücke der Generationen“ darstellt. Das ist eine neue Etappe in der Sozialarbeit der Geschichtswerkstatt, die seit ihrer Gründung 2003 geleistet wird.

Erste Sitzung im Rahmen des Bildungsprojektes der Geschichtswerkstatt

Erste Sitzung im Rahmen des Bildungsprojektes der Geschichtswerkstatt

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Die erste Sitzung im Rahmen des Bildungsprojektes der Geschichtswerkstatt „Wir erinnern uns um der Zukunft willen. Dialog der drei Generationen“ fand am 24. Oktober statt. Die Thematik des Treffens anlässlich des 75jährigen Jahrestages der Tragödie des Minsker Ghettos gab Swetlana Gebelewa vor. Sie ist die Tochter von Michail Gebelew, einem der Leiter des antifaschistischen illegalen Widerstandes in Minsk. Zusammen mit ihrem Neffen Michail reiste sie zum Treffen aus Buffalo (USA) an.  

Internationales Forum: „75 Jahre der Tragödie und des Heldentums des Minsker Ghettos“

Internationales Forum: „75 Jahre der Tragödie und des Heldentums des Minsker Ghettos“

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Am 23. Oktober fand in der IBB J. Rau Minsk das internationale Forum „75 Jahre der Tragödie und des Heldentums des Minsker Ghettos: Probleme und Perspektiven der Bewahrung des Andenkens an den Holocaust in Belarus“ statt.

An der Veranstaltung nahmen etwa hundert Menschen teil: Diplomaten aus verschiedenen Ländern, Vertreter des Bildungsministeriums und des Kulturministeriums, bekannte Historiker, Lehrer, ehemalige Gefangene der Ghettos und der Konzentrationslager.

75 Jahre der Tragödie des Minsker Ghettos

75 Jahre der Tragödie des Minsker Ghettos

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Am 21.-23. Oktober 1943 wurde das Minsker Ghetto, das größte Ghetto auf dem Territorium von Belarus, aufgelöst. Seinem Ausmaß nach war es mit den Ghettos in Warschau, Łódź und Lwow (Lemberg) vergleichbar. Die Ermordung und Folterung der Gefangenen dauerten mehr als zwei lange Jahre.

Fortbildungsreise nach Minsk, 14. bis 18. Oktober 2018

Fortbildungsreise nach Minsk, 14. bis 18. Oktober 2018

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Auf Initiative der Geschichtswerkstatt „Leonid Lewin“ Minsk und finanziert durch das EU-Projekt MOST (https://most-belarus.eu/en/) hatten vier feste und freie Mitarbeiterinnen der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (www.ghwk.de) die Möglichkeit, an einer fünftägigen Bildungsreise nach Belarus teilzunehmen. Auf dem Programm standen Besuche einer ganzen Reihe von Museen, Ausstellungen, Denkmälern und historischen Orten sowie Gespräche mit Experten und einem Zeitzeugen.

Sonntag, 14.10.2018

Präsentation des Films über den Buchenwald-Häftling

Präsentation des Films über den Buchenwald-Häftling

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Am 5. Oktober fand in der Geschichtswerkstatt die Präsentation des Dokumentarfilms „Ja, Andrei Iwanowitsch“ über den ehemaligen Häftling des Konzentrationslagers Buchenwald Moisseenko Andrej Iwanowitsch statt. Die Filmvorführung erfolgte im Rahmen der „Deutschen Wochen“ und rief bei Publikum großes Interesse hervor. Ungeachtet dessen, dass es Freitagabend war, versammelten sich etwa 30 Menschen, um sich den Film anzusehen und Fragen an die handelnde Person sowie an den Filmregisseur Hannes Farlock und den Producer Reinhard P. Jung aus Deutschland zu stellen.  

Bildungsseminar über die Ermordung der Patienten von psychiatrischen Kliniken

Bildungsseminar über die Ermordung der Patienten von psychiatrischen Kliniken

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In der vergangenen Woche erfuhren die Studenten der Universität Düsseldorf mehr über den Holocaust und die tragischen Ereignisse auf dem Territorium von Belarus in den Jahren des Zweiten Weltkrieges. Vom 23. bis  zum 30. September machte sich eine 20 Mann starke Gruppe unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Beate Fieseler und Univ.-Prof. Dr. Simone Dietz mit wenig bekannten Seiten der Kriegszeit bekannt.

5 Oktober Filmvorführung „Ja, Andrej Iwanowitsch“

5 Oktober Filmvorführung „Ja, Andrej Iwanowitsch“

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Deutsche Wochen 2018.

Geschichtswerkstatt Leonid Levin lädt zur Premiere des Films „Ja, Andrej Iwanowitsch» (2018). Film ist dem heutigen Leben einer der letzten belarussischen Häftlingen von Buchenwald Andrei Iwanowitsch Moiseenko gewidmet. Das tragische Schicksal und aktuelle Lebensumstände waren nicht in der Lage, die Würde und Heiterkeit des Mannes zu berauben. Er hat auch den Glauben an sich selbst und in das Bessere nicht verloren.

Am Ende des Films wird ein Gespräch mit dem Regisseur Hannes Farlock und der Hauptperson des Films stattfinden.